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VMware vCloud Director: Tastaturbelegung in der Konsole stimmt nicht?

Eingegebene Sonderzeichen werden nicht korrekt an die VMware vCloud Director-Konsole durchgereicht?

Der VMware Knowledge-Base-Artikel auf http://kb.vmware.com/selfservice/microsites/search.do?language=en_US&cmd=displayKC&externalId=2071245 beschreibt das Thema, hilft aber nicht. So „löst“ man das Problem:

  1. VMware Remote Console (VMRC) 7.0.1 von https://my.vmware.com/group/vmware/details?downloadGroup=VMRC70&productId=353&download=true&fileId=f3f7071956b2cd62548e4a1ca0644654 downloaden und installieren.
  2. Unter Windows: Tastatur-Layout auf „United States International“ stellen.

Anschliessend nimmt die Konsole die Sonderzeichen entgegen (wer die Tastaturbelegung nicht auswendig beherrscht, kann sich am Onscreen-Keyboard orientieren).

Nach „dnf update“ nur noch „Permission denied“ auf der Bash?

dnf update durchgeführt, jede Menge Updates erhalten, und plötzlich geht unter Fedora 22 auf der Bash kaum noch was? Kein Reboot möglich, ständig „Permission denied“-Meldungen?

Schuld ist das SELinux-Update (in meinem Fall 3.13.1-128.13.fc22); es wurde auch zeitgleich ein neuer Kernel (bei mir 4.1.6-201.fc22) installiert.

Die Abhilfe ist einfach: SELinux temporär abschalten, rebooten, fertig:

    setenforce 0 && reboot

Upgrade von Fedora 21 Workstation auf Fedora 22 Workstation mit FedUp

Als root:

dnf -y update
reboot
dnf -y install fedup fedora-release
fedup --network 22
reboot

Anschliessend neu starten, um das „System Upgrade“ im Boot-Manager GRUB auszuwählen. Das Upgrade dauert auf einem PC mit SSD und schneller Internet-Anbindung etwas über 10 Minuten.

Solarized-Farbschema im gnome-terminal unter GNOME 3 auf Fedora

Wer ein durchdachtes und brauchbares Farbschema im GNOME 3 Terminalfenster gnome-terminal einsetzen möchte, dem sei „Solarized“ empfohlen. Hintergrundinformationen zur Farbwahl liefert die Solarized-Webseite – so definiert es acht monotone und acht Akzent-Farben, die bei einem dunklen und hellen Hintergrund gleich gesetzt sind und auch den gleichen Kontrast liefern, und das über Bash-Grenzen hinweg.

Voraussetzungen (als root):

yum -y install dconf-devel

Als Benutzer:

wget https://github.com/Anthony25/gnome-terminal-colors-solarized/archive/master.zip
unzip master.zip
cd gnome-terminal-colors-solarized-master
./install.sh

…und aus drei Farb-Schemata auswählen.

Sublime Text 3 auf Fedora installieren oder updaten (ohne Fedy)

Update oder Neu-Installation von Sublime, automatisiert? So geht’s:

Alles als root ausführen. Sublime automatisiert downloaden:

wget "http://www.sublimetext.com/3" -O "sublime3.htm"
file=$(cat "sublime3.htm" | tr ' ' '\n' | grep -o "http\?://.*/sublime_text_3_build_[0-9]*_x64.tar.bz2")
wget $file

Installieren bzw. aktualisieren:

tar xjf $(basename $file)
\cp -af "sublime_text_3" "/opt/"
ln -sf "/opt/sublime_text_3/sublime_text" "/usr/bin/subl"

Wer nur ein Update machen wollte, ist hier fertig. Bei einer Neu-Installation geht’s weiter – Sublime-Icon präparieren:

for dir in /opt/sublime_text_3/Icon/*; do
    size="${dir##*/}"
    xdg-icon-resource install --novendor --size "${size/x*}" "$dir/sublime-text.png" "sublime-text"
done
gtk-update-icon-cache -f -t /usr/share/icons/hicolor > /dev/null 2>&1
cat < /dev/null 2>&1
[Desktop Entry]
Name=Sublime Text 3
GenericName=Text Editor
Icon=sublime-text
Comment=Sophisticated text editor \for code, markup and prose
Exec=subl %F
MimeType=text/plain;
Terminal=false
Type=Application
StartupNotify=true
Categories=Development;Utility;TextEditor;
Keywords=Text;Editor;
EOF

Fertig.

Installation NVIDIA-Treiber auf Fedora 21 (statt Nouveau)

Als root:

yum -y install gcc kernel-devel
cd ~
wget http://us.download.nvidia.com/XFree86/Linux-x86_64/346.87/NVIDIA-Linux-x86_64-346.87.run
chmod +x NVIDIA*
echo "blacklist nouveau" > /etc/modprobe.d/nvidia-installer-disable-nouveau.conf
echo "options nouveau modeset=0" >> /etc/modprobe.d/nvidia-installer-disable-nouveau.conf
nano /boot/grub2/grub.cfg
linux16 /vmlinuz...  rdblacklist=nouveau
reboot

Der NVIDIA-Installer erledigt den Rest. Man muss ihn allerdings nach jedem Kernel-Update erneut ausführen. Nach dem Reboot also im GRUB2-Menü:
=> „e“ > für edit, und ergänzen:

linux16... systemd.unit=multi-user.target

Anschliessend:

/root/NV*

Upgrade von Fedora 20 Workstation auf Fedora 21 Workstation mit FedUp

Als root:

yum -y update
reboot
rpmkeys --import /etc/pki/rpm-gpg/RPM-GPG-KEY-rpmfusion-*21*
yum -y remove icedtea-web
yum -y install fedup
fedup --network 21 --product=workstation

Anschliessend neu starten, um das „System Upgrade“ im Boot-Manager GRUB auszuwählen. Das Upgrade dauert auf einem Ultrabook mit SSD und schneller Internet-Anbindung rund 10 Minuten.

Fedora und GNOME 3: Nautilus zu simpel? Nervt? Nemo ist die Lösung.

Mir unverständlich, wie man auf Dauer so einen Schrott wie Nautilus verteilen kann. Zum Glück denken auch andere so und bieten gleich die Lösung dazu: „Nemo“, den Kapitän der Nautilus. Nemo ist eigentlich Nautilus, so wie er vor der Verschlankung für GNOME 3 aussah – und gleich noch etwas erweitert.

Installation:

yum -y install nemo nemo-terminal nemo-extensions nemo-fileroller nemo-preview

Zum Standard-Dateimanager in GNOME 3 setzen:

xdg-mime default nemo.desktop inode/directory application/x-gnome-saved-search
gsettings set org.gnome.desktop.background show-desktop-icons false
gsettings set org.nemo.desktop show-desktop-icons true

Das kleine Admin-Handbuch für RHEL 7 und CentOS 7

Wer auf der Suche nach einem kleinen, übersichtlichen Admin-Handbuch für Red Hat Enterprise Linux 7 (RHEL 7) respektive CentOS 7 ist, wird vielleicht auf Amazon fündig. Mein Kindle-eBook „RHEL 7 & CentOS 7 Admin-Handbuch“ beschreibt möglichst kompakt das Wichtigste zu RHEL 7 und CentOS 7 aus der Praxis für die Praxis.

Diesen kleinen Admin-Leitfaden habe ich ursprünglich für mich und meine Kollegen geschrieben, damit wir (und vor allen Dingen ich als RHEL-/CentOS-Administrator) so effektiv und effizient wie möglich sowie mit einem guten Gefühl die RHEL- und CentOS-Serverlandschaft in unserem KMU administrieren können. Weil ich mir nicht alles merken kann und will, sollte einmal das Nachschlagen an einer zentralen Stelle genügen, um die gängigsten Aufgabenstellungen zu meistern – nach teils intensiver Forensuche, Trial- and Error-Prozeduren, angepasst auf RHEL 7 respektive CentOS 7 und zentral dokumentiert. Hier und da ergänze ich die Anleitungen mit relevantem Hintergrundwissen. Als typisches eBook aus dem IT-Umfeld wird es immer wieder aktualisiert und um neue Kapitel ergänzt, auch nach dem Kauf.